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Design mit Health- und MedTech-Startups

June 24, 2026

Warum FLUID mitten im Münchner Innovations-Ökosystem sitzt

Ein neues Medizinprodukt auf den Markt zu bringen, ist ein langer Weg. Für junge Unternehmen zählt jeder Monat, jede Entscheidung wirkt nach, und der Weg von einer klinischen Idee zu einem finanzierbaren, validierten Produkt ist selten geradlinig.

Genau hier hat FLUID Design einen festen Platz eingenommen. Neben unserer Arbeit mit etablierten MedTech- und Pharmamarken haben wir einen eigenen Bereich aufgebaut, der Health- und MedTech-Startups und Scaleups unterstützt - und wir arbeiten daran von München aus, mitten in einem der stärksten Life-Science- und Deep-Tech-Ökosysteme Europas.

Warum Startups, und warum wir

Die meisten Gründer:innen im Health- und MedTech-Bereich sind in ein oder zwei Disziplinen herausragend - klinisches Verständnis, wissenschaftliche Tiefe, Engineering. Die Lücke entsteht meistens an einer anderen Stelle: in der Nutzerforschung, in der Produktstrategie, in der Design- und Prototyping-Arbeit, die aus einer starken Idee etwas macht, das Investor:innen, Behörden und Healthcare Professionals tatsächlich beurteilen können.

In dieser Lücke arbeiten wir gerne. Nicht als externer Dienstleister, sondern als aktiver, beratender Teil des Entwicklungsprozesses - mit dem Anspruch, dass zur richtigen Zeit die richtigen Dinge passieren, damit ein junges Unternehmen einen klaren und erfolgreichen Weg zum Produkt geht und damit zu einer erfolgreichen Startup- oder Scaleup-Story.

Das verlangt mehr als gute Ausführung. Es verlangt Urteilsvermögen: Wann forschen, wann bauen. Wann ein High-Fidelity-Prototyp und wann ein funktionierendes Mock-up reicht. Wann eine Usability-Studie sinnvoll ist und wann Zeit und Runway der Gründer:innen wichtiger sind. Achtzehn Jahre Arbeit an Medical- und Laborprodukten, mit globalen Marken ebenso wie mit jungen Unternehmen, sind die Grundlage für dieses Urteilsvermögen.

München ist kein Zufall

Wir sitzen bewusst in München. Zwei weltweit renommierte Universitäten - LMU und TUM - bringen kontinuierlich klinische, wissenschaftliche und ingenieurtechnische Talente hervor. UnternehmerTUM, eines der größten Entrepreneurship-Zentren Europas, übersetzt diese Talente in Unternehmen. Bits & Pretzels bringt die internationale Gründer-, Investor- und Operator-Community jedes Jahr in die Stadt - ich war letztes Jahr dabei und engagiere mich weiterhin in diesem Umfeld.

Für Gründer:innen im Health- und MedTech-Bereich ist das in zweifacher Hinsicht relevant. Das Ökosystem liegt dicht beieinander - Healthcare Professionals, Fertigungspartner und Kapital sind eine kurze Trambahnfahrt entfernt. Und die Partner, die ein Startup um sich braucht - Usability-Labore, Regulatory-Consultants, Auftragsfertiger, klinische Studienzentren - sind Teil unseres bestehenden Netzwerks.

Wir wissen, wen man anrufen muss. Allein das spart jungen Unternehmen Wochen.

Hardware, Software, und das System dazwischen

Health- und MedTech-Produkte sind heute selten nur eine Sache. Ein Diagnosegerät kommt mit einer Companion-App. Ein Therapiesystem stützt sich auf Cloud-Daten und ein Klinik-Dashboard. Ein Consumer-Health-Produkt trägt einen regulierten medizinischen Kern in sich. Wir sind für alle drei Konstellationen aufgestellt - reine Hardware, Hardware mit Software, und reine Software - und wir verstehen das Gesamtsystem, nicht das Einzelobjekt, als Designaufgabe.

Unsere interdisziplinären Teams decken den vollen Bogen ab:

  • Nutzerforschung und Innovationsstrategie - damit das Produkt auf realen klinischen Workflows und tatsächlichem Nutzungsverhalten basiert, nicht auf Annahmen.
  • Industrial Design - für Geräte, die sicher, ergonomisch und fertigungsgerecht sind.
  • UX/UI-Design - für Software, die Healthcare Professionals, Patient:innen und Bediener:innen auch unter Druck zuverlässig nutzen können.
  • Komplexes Prototyping - funktionale Proofs of Concept, die vor Investor:innen, Ethikkommissionen und ersten Nutzer:innen bestehen.
  • Usability Engineering und Human Factors - Design im Einklang mit den Anforderungen aus IEC 62366 und der FDA Human Factors Guidance, sodass die Gestaltungsarbeit Ihren Validierungs- und Zulassungspfad unterstützt statt erschwert.

Interdisziplinär in einem Team zu arbeiten - statt Dateien zwischen siloartigen Agenturen weiterzureichen - ist das, was uns Startup-Geschwindigkeit ohne Tiefenverlust ermöglicht. Für frühphasige Unternehmen entscheidet diese Geschwindigkeit oft darüber, ob eine Finanzierungsrunde erreicht wird oder nicht.

Internationale Erfahrung, vor Ort eingesetzt

Im selben Studio, das Startups unterstützt, arbeiten wir täglich mit internationalen Unternehmen, mit denen Gründer:innen mittelfristig konkurrieren wollen - Eppendorf, Roche, Sanofi, BD Rowa, Radiometer, Storz Medical, Novartis. Und wir haben dieselbe Hands-on-Arbeit mit ambitionierten Newcomern wie Aspivix, Stellaromics und Osler Diagnostics geleistet.

Diese Mischung ist gewollt. Die Startups profitieren von Standards und Mustern, die sich in regulierten, globalen Organisationen bewährt haben. Die etablierten Unternehmen profitieren von der Geschwindigkeit und Pragmatik, die wir in der Startup-Arbeit schärfen. Beide Seiten prägen, wie wir an das nächste Projekt herangehen.

Wie eine Zusammenarbeit beginnt

Ein typisches erstes Gespräch ist kurz und konkret. Wir wollen verstehen, wo das Unternehmen steht - Pre-Seed, Seed, Series A, Post-Validation - welcher Meilenstein als nächstes ansteht und was diesem Meilenstein im Weg liegt. Auf dieser Basis schlagen wir das kleinste Stück Arbeit vor, das das Team voranbringt: einen fokussierten Research-Sprint, eine strategische Designphase, einen funktionalen Prototyp für eine erste Studie oder ein vollständiges Produktprogramm.

Wir verkaufen keinen Prozess als Selbstzweck. Wir helfen Gründer:innen dabei, zur richtigen Zeit die richtigen Dinge zu tun - mit Senior-Designer:innen und -Strateg:innen vom ersten Tag an im Raum.

Wenn Sie ein Health- oder MedTech-Produkt entwickeln - Hardware, Software oder beides - und einen Münchner Partner suchen, der das schon gemacht hat, sprechen Sie uns an.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte ein Startup einen Designpartner für Medizinprodukte hinzuziehen?

Früher, als die meisten Gründer:innen vermuten. Eine Design- oder Usability-Entscheidung, die spät getroffen wird - nach einer Validierungsstudie oder einer Finanzierungsrunde - ist deutlich teurer zu korrigieren als eine frühe. Der richtige Zeitpunkt ist meist dann, wenn eine klare klinische Idee vorliegt, aber daraus etwas werden muss, das Investor:innen, Behörden und Healthcare Professionals beurteilen können.

Kann ein Designpartner sowohl Hardware als auch Software für ein MedTech-Produkt übernehmen?

Beides - und vor allem die Kombination. Viele MedTech-Produkte bestehen aus einem Gerät plus Companion-App oder aus einem Therapiesystem mit einem Klinik-Dashboard. Wir gestalten reine Hardware, Hardware mit Software und reine Software - und betrachten das Gesamtsystem als Designaufgabe, nicht nur das einzelne Gerät.

Arbeiten Sie auch mit frühphasigen MedTech-Startups oder nur mit finanzierten Scaleups?

Wir arbeiten mit Unternehmen von Pre-Seed und Seed bis hin zu Post-Validation-Scaleups. Der erste Schritt ist immer klein und konkret: das kleinste Stück Arbeit, das den nächsten Meilenstein voranbringt.

Wie unterstützt Design die Usability- und Human-Factors-Anforderungen an Medizinprodukte?

Wir gestalten mit Blick auf Usability Engineering und Human Factors, im Einklang mit Anforderungen wie IEC 62366 und der FDA Human Factors Guidance. Wir arbeiten dabei mit Ihren Regulatory- und Entwicklungspartnern zusammen, sodass Design Ihren Validierungs- und Zulassungsweg unterstützt statt erschwert.

Warum ein Münchner Designpartner für Health und MedTech?

München gehört zu den stärksten Life-Science- und Deep-Tech-Ökosystemen Europas - LMU, TUM, UnternehmerTUM und die Gründer-Community rund um Bits & Pretzels. Healthcare Professionals, Fertigungspartner, Usability-Labore und Kapital sind in der Nähe, und wir kennen das Netzwerk. Mit internationalen Teams arbeiten wir auf Englisch - der Standort ist ein Vorteil, kein Nachteil.

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