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October 21, 2026

Intentional Design: our PUSH UX Fringe Event in review

Vorträge, Austausch und Drinks am Vorabend der Konferenz

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Am 21. Oktober, am Vorabend der 2026 PUSH UX Konferenz, haben wir unser Studio in der Fraunhoferstraße für die Münchner UX-Community und Konferenzgäste aus ganz Europa geöffnet. Die Gäste kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: aus UX und Produktdesign, Research, Entwicklung, Produktmanagement und der Gründerszene.
Manche kamen aus Agenturen, manche aus Konzernen, manche aus Startups. Unterschiedliche Hintergründe, ein gemeinsames Interesse: wie gute Produkte entstehen.

Der Abend begann, wie gute Abende eben beginnen: mit Drinks, Snacks und vielen ersten Gesprächen. Manche lernten sich gerade erst kennen, andere hatten sich seit der letzten PUSH nicht mehr gesehen und holten das nach. Dann wurde es ruhig im Raum, für drei Talks unter einem gemeinsamen Thema: Intentional Design. Es ging um die Entscheidungen, die Produkte prägen, und um die, die unser Arbeitsleben prägen.

Nicht einfach schneller das Falsche bauen
Christiane Moser (Founder, CUXpro) begann mit einer Frage, die die meisten Produktteams nur zu gut kennen. Was passiert, wenn KI die Umsetzung beschleunigt, aber niemand die Richtung prüft? Ihre Antwort heißt Product Experience Mapping, und sie hat uns das Tool vorgestellt, das sie dafür entwickelt hat. Es verbindet eine gemeinsame Experience-Vision mit den vielen kleinen Produktentscheidungen, die Teams jeden Tag treffen. Tempo hilft nur, wenn man das Richtige baut.

Die größte verpasste Chance im B2B
Ani Szammer (UX Designer, DCCS IT Business Solutions) vertrat die These, dass Enterprise-Software meist nur an ihrer Effizienz gemessen wird, und dass die Messlatte damit zu niedrig liegt. Mit Ansätzen aus Emotional Design, Kreativität und Kognitionswissenschaft zeigte sie, wie B2B-Produkte die Menschen unterstützen können, die den ganzen Tag damit arbeiten. Und wie sich das dabei auch noch gut anfühlen kann.

Resilient bleiben in unsicheren Zeiten
Akshan Ish (Sr. Staff Product Designer, Miro) schloss die Talks mit einer persönlichen Note ab. Aus seiner Zeit bei IDEO, Spotify und weiteren Stationen sprach er über Unsicherheit, über Werte, die halten, wenn sich alles andere bewegt, und darüber, was einen weitermachen lässt. Viele im Raum hatten vielleicht praktische Karrieretipps erwartet. Stattdessen gab er einen offenen, persönlichen Blick hinter die Kulissen: darauf, was ihm in den letzten Jahren Halt gegeben hat. Er wollte, wie er selbst sagte, die Menschen im Raum erreichen, nicht die Designer. Das ist ihm gelungen.

Nach dem letzten Talk ging niemand direkt nach Hause. Die Fragen gingen bei Drinks weiter, die Gespräche verteilten sich im ganzen Studio und dauerten bis spät in den Abend. Christiane, Ani und Akshan fanden sich schnell in kleinen Runden wieder. Das ist der Teil eines Fringe Events, den man auf keine Folie bekommt, und für viele Gäste war es der beste.

Drei sehr unterschiedliche Talks, ein roter Faden: den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das gilt, ob man ein Produkt gestaltet oder selbst gerade durch eine Veränderung geht. Und es ist der Kern unserer täglichen Arbeit, von Health-Software bis zu KI-gestützten Tools, denen Menschen vertrauen und die sie jeden Tag nutzen.
Ein Abend wie dieser erinnert uns daran, warum wir das tun. Gute Ideen werden besser, wenn Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen sie gemeinsam angehen.

Danke an Christiane, Ani und Akshan für drei starke Talks. Danke an Christian Perstl und das ganze PUSH-UX-Team, dass wir Teil des Fringe-Programms sein durften, und an alle, die gekommen und geblieben sind. Bis nächstes Jahr!

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